Ein Mädchen, Lynette, 5 Jahre, hatte gerade schon wieder eine meiner „schwierigen“ Fragen beantwortet.

Da platzte es aus mir heraus: „Das hat Dir der TEUFEL gesagt!…“ – Sie jedoch, lächelte mich an, so gar nicht erschrocken, und begann den Anfang eines Liedes zu singen:

„Ich bin … – … das Kind eines Teufels! …“ 😮 – Und weiter: „Mama, … – Du brauchst nicht zu heulen!…“

Wohlgemerkt, die Kleine hat eine schöne Stimme, und hat mit mir zusammen schon Einige der zahlreichen, allseits bekannten Kinderlieder, aus dem traditionellen Liedergut, auswendig gelernt.

Als ich nun also DIESEN Text hörte, assozierte ich das Fragment natürlich sogleich als ein Kinderlied. Vielleicht sogar das zur Geschichte aus der Rue Broca, vom lieben, kleinen Teufel.

Die Frage stellte sich mir: Hatte ich etwa schon wieder etwas verpasst?… – Werden die Rue-Broca-Anime-Geschichten gar nochmals im TV ausgestrahlt?… – Mit NEUEN Background-Songs?…

Pierre Gripari, der fantastische Erzähler aus Paris; er hatte die Geschichte vom lieben, kleinen Teufel erfunden. Ein Teufelskind, dessen sehnlichster Wunsch es war, in den Himmel zu kommen, um dort auf einer Wolke sitzend, für den lieben Gott seine Lieder zu singen.

Zuhause durchstöberte ich dann meine TV-Zeitung. Aber keine Spur einer „verpassten“ Rue Broca Serie.

Am nächsten Tag also ließ ich Lynette in das Mikrophon meines Smartphones singen. Wozu hat man die „moderne“ Technik, wenn man sie im Alltag nicht auch einmal für uns alle, Kinder und Erwachsene, nutzbringend anwendet.

So war mein Gedanke.

Kurz darauf erhielten wir also die Ergebnisse von YouTube.

Ja! Es gab einen Song mit diesem Text. Wie aber wunderte ich mich, als dieser mit Rave-Rhythmen untermalt und weiterführend mit ganz anderen Inhalten, als für ein „Kinderlied“ üblich, anzuhören war.

Jauw, Lynette, bestätigte mir, dass es das Richtige Lied sei. Und mit dem Smartphone am Ohr, schunkelten wir einige Takte zum Song. – Nun, mir gefiel das Stück. Es hatte eine tolle Melodie.

Ich fragte sie, woher sie solch tolle Lieder kennen würde. Sie: „Von meiner großen Schwester!…“

Okay, nun war mir alles klar. Ihre große Schwester, sie war ca. 12 Jahre alt, und dazu in der Pupertät. – Als ich mir dann den ganzen Song zuhause als mp3-Datei von Amazon herunter lud, um mir das Stück ganz in Ruhe und mit Genuss anhörte, wusste ich definitiv, dass es KEIN Kinderlied war.

Nichtsdestotrotz, war es auch nach meinem Geschmack!…  😉

Nur, als ein Lied für unsere Gruppe im Kindergarten, egal ob zum Singen oder Tanzen, ganz bestimmt NICHT geeignet! …

Trotzdem dachte ich mir am Ende dieses unterhaltsamen Tages:

„Danke, Lynette – für den coolen Song *Kind eines Teufels*…“ von Jebroer and DJ Paul Elstak. …“  😉

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