… eines Tages, Einem sein viel geliebtes Auto, von seltsamen Verkehrsschildern eingezäunt wird, wo ihm nahegelegt wird, sein Auto für eine ganze Woche umzusetzen, wie soeben geschehen, in der Gabelsberger Straße in Köln, dann kommt DAS große Erwachen! …

Man muss bedenken, dass ALLE Bewohner oder Anwohner mit eigener Karosse NUN einen „anderen freien Parkplatz“ suchen mussten, wenn Sie nicht gerade zwischen 7 Uhr und 17 Uhr, da in Arbeit, woanders parken können bzw. sowieso müssen! …

Somit war diese Woche, auch für mich der wahre Horror! … – Egal! … – Das Thema ist jedoch ein Anderes, nämlich, wie bekannt: die Stadt Köln braucht Geld! …

Eine Woche zuvor war schon die eigene Straße für ein bis zwei Tage „gesperrt“ worden, aufgrund von „Baumarbeiten“ … – Man muss wissen, dass es in dieser Straße keinen einzigen „Baum“ gibt. – Aber diese Arbeiten bezogen sich schon auf die besagte „Gabelsberger Straße“. …

Nun aber waren KEINE konkreten Hinweise, außer ein dreieckiges Warnschild mit abgebildetem Hügel zu finden, und wie gesagt, die gesamte Sperrung der Gabelsberger Straße. – Nun, ich hatte „Glück“ und konnte den wohl letzten freien Parkplatz an der Anliegerstraße „Eifelwall“ ergattern.

Auf dem Weg dann zum geparkten Wagen, es regnete in Strömen, waren schon alle Beteiligten unterwegs: 2 LKWs mit Feuerwehrleitern und unzähligen Mitarbeitern, welche den Baumbestand an der Bahnseite eliminierten.

Die Deutsche Bahn hatte diese Baumfällarbeiten „rechtzeitig“ beantragt, erfuhr ich auf meine Frage an zwei Knöllchen schreibenden Mitarbeitern vom Ordnungsamt. UND: die Aktion sollte sicher eh nur 1 bis 2 Tage dauern (was aber, bis Ende der gesamten Woche, natürlich NICHT den Fakten entsprach!). …

Es folgte also (auch) für alle Anwohner mit gültigem Parkschein, die tägliche und oft nächtliche Jagd nach einer „freien“ Parklücke! …

Warum aber beschreibe ich DIESE Situation? … – Nun, weil es mich einfach ärgert, dass JEDER, der eine Kölner Straße für sich belegen möchte, es einfach so, bei der Stadt Köln, beantragen kann und diese dann doppelt und dreifach kassiert. 

Einmal: Anwohner-Parkschein! – Zum Zweiten: durch die ausgestellten Knöllchen, denn WO soll man parken, wenn man WENIGSTENS mal SCHLAFEN muss, und das Auto benötigt, um zur Arbeitsstelle zu gelangen? 

Na ja, und zum Dritten, wird natürlich noch kassiert von DENEN, die die Straße jederzeit und *gefühlt* willkürlich für sich beanspruchen (über die Köpfe der Anwohner hinweg!) bzw. mieten bzw. vereinnahmen! …

Ab dem kommenden Jahr, so las ich kürzlich in einem Yahoo-Artikel, werden noch mehr Autos gekauft! – Wohl auch aufgrund der eigenen Sicherheit und Gesundheit gegen die aktuelle Corona-Pandemie. – Na ja, da wird noch Einiges passieren in Köln! …

Doch Eines ist sicher: die Stadtsäckel von Köln werden immer praller gefüllt, denn: die Stadt Köln „braucht“ nun einmal mehr Geld! … (wofür auch immer, aber DAS wäre nur mindestens EIN weiterer Artikel!…)

So langsam aber wird es nicht nur immer teurer, sondern auch immer unangenehmer und unrealistischer ein „Kölner“ (mit ganzem Herzen) und eigenem Auto zu sein (und einigermaßen stressfrei gesund zu bleiben) ! … 🙁