Nun, die Auflösung vorweg: es bleiben, wenn man von dieser fiktiven Zahl 111 ausgeht, JETZT nur noch 110 Pläne, die es gilt noch vor meinem Tode in die Tat umzusetzen! …

Für die abgehackte Nummer 111, hatte ich mir „Schloss Saaleck“ nahe der unterfränkischen Weinstadt Hammelburg ausgewählt. Ein SEHR preiswertes Einzelzimmer inkl. Frühstück, war schließlich der allerletzte Ausschlag für meine Entscheidung.

Geplant hatte ich diese Tour nach Hammelburg ja schon seit längerer Zeit. Vorgestern also machte ich sie wahr!

Die ca. 365 km von Köln aus waren dabei sicherlich das Anstrengendste dieser Reise. Das Schloß endlich, ja, die Erfüllung eines Traumes! …

Von der sehr freundlichen Dame am Empfang, bekam ich zuerst meinen Schlüssel für das Zimmer Nr. 1 überreicht. – Dort erwartete mich dann sogar noch ein BONUS-Gedeck mit einem Fläschchen echten fränkischen Rotwein, Obst und einigen Knappereien. – „Wouw!…“ so dachte ich mir, „… noch besser kann es ja wohl nicht mehr werden?!…“

Aber ich täuschte mich! – Denn obwohl ich des Nachts KEINEM unheimlichen Schloß-Gespenst begegnet war, und mir kein gruseliges Ketten-Gerassel den Schlaf raubte – ich genoss eine wirklich „himmlische“ Ruhe! …

Beim abendlichen „Schloss-Menü“ speiste ich wie ein König. Und beim reichhaltigen Frühstück am nächsten Morgen im Turmzimmer, bekam dieses Highlight mit der Nummer 1 sein rundum gelungenes Happy End !…

Natürlich, zugegeben, so ein echtes Schloss-Gespenst, wäre durchaus noch ein weiterer Bonus gewesen. 🙁

Aber die Ritter-Rüstung am Treppen-Aufgang zu meinem Zimmer und die dicke „echt gruselige“ Spinne in der oberen Ecke über dem Frühstücks-Büffet, gefielen MIR als passendes Ambiente für ein Schloss mindestens genauso gut! …   🙂

Kurzum: ICH will und kann Euch dieses Schloss Saaleck aus ganzem Herzen und mit allerbestem Gewissen empfehlen! – Schloss, Turm, das Menü im Restaurant, Service, Ambiente – ALLES hervorragend!

Und der Küchenchef hat übrigens, noch schnell angemerkt, seine vielen Ehrungen und Sterne NICHT umsonst bekommen! … – Chapeau!… – und: vielen Dank für (m)ein unvergleichliches, eigentlich „unbezahlbares“ Abenteuer! …  🙂

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