… DAS liegt wohl, ganz sicher, nun in den Brüsseler und DB-Euro-Sternen !…

Ja, nachdem 2 Wochen vergangen waren, erhielt ich also ENDLICH doch noch einen Brief vom Servicecenter Fahrgastrechte der Deutschen Bahn aus Frankfurt.

Prima! – Mir wurde mitgeteilt, dass die Summe von 78,50 Euro (25 % Anteil meiner bereits bezahlten Fahrkarte und für den zusätzlich, in Brüssel, vorort bezahlten Thalys, Brüssel – Köln, Zug) auf mein Konto überwiesen wird bzw. wurde!

Von den 75,- Euro für den Thalys also: 66,- Euro! – Für meinen einfach so ausgefallenen, bereits bezahlten Zug, statt 49,90 Euro, den Anteil von 12,50 Euro. Das macht zusammen also 78,50 Euro.

Toll! Jetzt muß ich sogar noch DANKE ! sagen. – Auch wenn 9,- Euro Bearbeitungsgebühr mit dem Thalys, einfach unter den Tisch gefallen sind. Und ich von meiner bezahlten Fahrkarte (weil ja NUR eine Stunde Verspätung angefallen war) ich NUR noch den Anteil von 25 % zurück erhielt.

Ja, ich hätte besser mit dem Auto fahren sollen. Es wäre stressfreier, preiswerter und unkomplizierter geworden. – Aber, klar, im Nachhinein ist man immer schlauer!…

Was bleibt also von diesem Abenteuer? – Tja, Calais ist wunderschön! – Ich war einmal wieder am Meer! – Brüssel ist für mich definitiv, als Stadt, gestrichen (Bedankt Euch bei der Deutschen Bahn) !… – Die gelaufenen Blasen am Fuß, um die dann ziemlich teuere Alternative THALYS zu erstehen, kamen mich nicht nur zeitlich, sondern auch im Hinblick auf meine Nerven, sprich: der erhofften „Erholung“ mit ZUG umschrieben, am Ende viel zu teuer zu stehen!

Außerdem musste ich meine „Eiserne Bar-Reserve“ (einen allerletzten 100-Euro-Schein) antasten, da ich sonst nicht einmal die THALYS-Fahrkarte hätte bezahlen können! …

Somit sage ich ein LETZTES MAL: „Vielen Dank, Deutsche Bahn!…“

So schnell aber werdet IHR mich NICHT mehr als Fahrgast wiedersehen. Es sei denn, es führt / fährt wirklich KEIN anderer WEG an Euch vorbei! – Also wäre mein Auto kaputt, mein Rad oder die Busse würden ausfallen bzw. die Flugzeug-Mitarbeiter sollten mal wieder streiken! …

Für mich ist es nicht so das „ver-sch-wendete“ Geld, als vielmehr die Tatsache, dass ich von der DB persönlich schwer enttäuscht bin. – Nicht nur, dass MEINE, einst so geliebte, hoch gelobte DEUTSCHE BAHN mir gegenüber ein VERSPRECHEN gebrochen hat, sondern schwerer wiegt es, dass ich mein VERTRAUEN ihr gegenüber verloren habe! …

Mich, als Deutschen, einfach so im Ausland (Brüssel / Belgien) auf dem Abstellgleis stehen zu lassen. DAS finde ich unverzeihlich! …

Was bleibt, ist mein Unmut für die aufgewandte, letztlich verschwendete Zeit, um dieses Geld wieder zu erhalten! …

Ich fühle mich im Stich bzw. sitzen gelassen ! … – Daher werde ich wohl bei meiner nächsten Reise nach Calais sicherlich nicht in der DEUTSCHEN BAHN sitzen, sondern wie erwähnt im eigenen Auto, in einem Bus oder evtl. auch in einem Flugzeug über diesen ganzen BAHN-STRESS hinweg fliegen! …

Aber nochmals, als Happy end, ein ehrliches DANKE ! … denn, liebe, nein, ungute DEUTSCHE BAHN, ich hätte NICHT mehr damit gerechnet, überhaupt noch einen Cent wieder zu sehen. Danke, für diese neuen Erfahrungen, ich weiß sie zu schätzen – und SIE sicher in Zukunft auch,

… denn im allerbesten Falle: OHNE MICH (als Fahrgast und zahlenden Kunden) ! …    😉

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