Aber: okay! – Also der Begriff „Feuer“ bringt ganz schnell vielerlei Assoziationen. Da gibt es einmal „das Spiel mit dem Feuer“, bei welchem man sich ganz schnell auch schon mal VERBRENNEN kann.

In der katholischen Religion kennt jeder Christ, das sogenannte FEGEFEUER, die Hölle und die ewige Verdammnis der Sünder, die allzu oft mit Feuer und Flammen einher geht. Der Maler Hieronymus Bosch hat ein wunderbares Bild („Das jüngste Gericht“) dazu angefertigt, welches sehr beeindruckt und nicht nur den sensiblen Betrachter, wohl lange Zeit im Gedächtnis bleibt.

Dann, natürlich, wenn etwas WIRKLICH und ganz real, wie etwa ein Haus, in „Feuer und Flammen“ aufgeht. – Was Keinem von uns zu wünschen ist!… – Außerdem mag NIEMAND den irren und nervenden Klang eines Feuermelders! Oder, schlimmer noch, die Sirene einer ankommenden Feuerwehr, oder?…

Zu wünschen, andererseits, wäre es sich aber „Hals über Kopf“ in jemanden zu verlieben! – Also: für Jemanden oder dann, auch für Etwas, „Feuer & Flamme“ zu sein!

DIES ist mir am heutigen Tage passiert. – Bei mir war es so ein ganz „lapidarer“ Kirchenaustritt im Amtsgericht in Köln. – Da es ein wunderschöner, sonniger Tag war, machte ich einen nachdenklichen Spaziergang vom dortigen „Reichensperger Platz“, vorbei an der Agnes-Kirche, die Neusser Straße entlang, Richtung Ebertplatz. – Da plötzlich zog mich dieses „Feuer & Flamme“ in den Bann!

Es waren ein paar Tische und Bänke vor dem Restaurant. Und nach ein paar Worten mit dem sympathischen Betreiber, war ich „gebannt“ und ließ mich, letztlich dann, auch SEHR GERNE festhalten. – Mit einem Mocca-Kaffee und einer wirklich vorzüglichen Flammkuchen-Spezialität setzte ich mich sodann auf eine Bank an einen der Tische in die Mai-Sonne.

Wer Köln nicht kennt, weiß vielleicht gar nicht, dass die „Neusser Straße“ bestimmt oder mindestens mit der Champs Elysee in Paris zu vergleichen ist. – Wer einen freien Tag hat oder auch nur eine halbe Stunde Mittagspause, der sollte es, wie ich machen und sich dort ausruhen.

Glaubt mir – Ihr werdet Euch fühlen, als ob Ihr im Urlaub seid! – WER mag danach noch verreisen, wenn das Gute, nein, das Beste liegt so nah, in Köln, ganz einfach um die Ecke!

Ich wünsche diesem Betreiber, dass er sich noch ganz lange dieses „Feuer & Flamme“, wie ja auch das gleichnamige Restaurant, erhält. – Denn, wenn ICH mal wieder etwas „emotionale oder auch physische (Sonnen-)Wärme brauche“,

DANN weiß ICH zumindest WO ich sie in Köln, beim Ebertplatz, im Frühling, im Sommer, oder auch in der kalten Winterzeit, morgen und übermorgen, jetzt und immerdar, bekommen werde! – 😉

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