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Eine Schüssel Reis mit Tomatenhering aus der Dose steht vor mir. – Ein preiswertes und schnell zubereitetes Mittagsmenu. – Fisch soll ja auch gut fürs Hirn sein! – Also noch ein Grund! … 🙂

Ich denke an Hans. Gestern hatte ich ein Telefongespräch mit ihm.

Vor einigen Jahren saß ich bei ihm im Saarland und trank mit ihm portugiesischen Rotwein. Was DEN betrifft ist er Kenner! … – Er hatte durch seine Portugal Aufenthalte dort genug Erfahrungen mit Sprache und guten Weinen + Autoren machen können. 

Aber das Wichtigste: „Hurra, er lebt noch!…“ 🙂

Vor meinem so satt machenden, ein den Bauch füllendes Mittagessen, las ich nochmals einige Absätze aus seinem wunderbaren Buch „dichter / leben“. – Ja, und immer, wenn ich darin lese, überkommen mich undefinierbare Schauer. – Was für ein Leben hat dieser Literatur-Übersetzer hinter sich: Paris, Portugal und die USA. – Klar und natürlich: Berlin! … 🙂

Er wurde NIE reich, als Übersetzer und hat doch so viele Erfahrungen in seinem Leben gesammelt, dass manch anderer (wie ich!) fast neidisch werden könnte. – Er traf Pierre Gripari noch zu seinen Lebzeiten in Paris und promenierte mit Iain Levison (Buch: Abserviert, etc.) durch Berlin. …   😮

Und in Portugal. – Da war ich noch nie! … 😮

Wie es mich freut, dass er in seinem Alter noch einmal so richtig durch startet. Gerade hat er trotz Corona Zeiten die ersten beiden Bände, seiner „Elsterbach“ Trilogie abgeschlossen. Der Dritte ist in Bearbeitung. – Ja, und, wie wohltuend: er hörte sich so zuversichtlich an. … 🙂

Die Zeit vergeht. Immer neue Autor:inn:en sterben. Gerade ist Gunilla Bergström, die Verfasserin der „Willi Wiberg“ Bände abgetreten. Aber WEN interessiert das noch? – Außer uns, die sich dem Verfassen von Texten und dem Übersetzen aus anderen Sprachen verschrieben haben? … 🙁

Es gibt kein anderes Leben! …(das war auch ein Buchtitel des einzigartigen Brian Moore). – Und dann? …

Dann werden all meine Literaten und Übersetzer noch einmal begraben werden. Also all meine gesammelten Bücher; die Werke der großen und kleineren Literaten. – Dann: wenn auch ICH nicht mehr lebe! … 🙁

Sich DAS bewusst zu machen, tut auch heute schon weh! …

Aber zurück zu seinem Buch. Zu dieser wundervollen Autobiographie von Hans Therre. – Es ist leider etwas teuer. Für knapp 40 Euro wird man es ganz bestimmt nicht einfach so mal nebenbei kaufen. – Und doch, es ist jeden Cent wert! – Für mich ist es ein Abenteuer Roman, ein Werk, das mir jedes Mal, immer wieder von Zeile zu Zeile, ganz undefinierbare Schauer über den Rücken laufen lässt! …

Vielleicht ist es auch ein Liebesroman? – Nun, für mich eindeutig: ja! … – Denn die Liebe zur Literatur, in so vielen verschiedenen Sprachen. – Diese Liebe zur Literatur und zu Sprachen der Welt, sie verbindet uns, also Hans und mich. – Sie bleibt so ein immerwährender Fixpunkt unserer Freundschaft.

Denn, mal ganz ehrlich: REICH sind wir beide! – Klar nicht in Euros gemessen.

Jedoch weitaus reicher an so bunten und unvergleichlichen Literatur Erlebnissen und manche guten Wein Erfahrungen! …

Danke, mein Lieber, …

und dass Du, bitte, bitte, noch

weit mehr als nur ein Lebensjahrzehnt

mit mir auf dieser Erde

Übersetzen und Schreiben

magst! …         😉