Ja, mein Freund, er schenkte mir seine Sammlung, um sie im Internet zu verkaufen. – Jetzt sitze ich hier und grüble über meine eigenen Film-Helden nach. – Deren „letzten“ Alters-Werke huschen mir in Gedanken durch den Kopf. Der Reihe nach, ganz wie über eine virtuelle Bühne.

Natürlich ist dabei dann Jack Nicholson ganz vorne. Er und Morgan Freeman in „Das Beste kommt zum Schluss“ (2007). – Auf meiner Bühne laufen SIE am Anfang.  🙂

Jack Nicholson hat auf seinen Schultern noch, die wunderbare Tragikomödie „About Schmidt“ (2002). Dieser Stoff ergänzt sich dabei dann sogleich mit dem deutschen Schauspieler Horst Krause und seinem Film „Schultze gets the Blues“ (2002).

Und wer kommt danach? – Ja, die Schau, könnte UNENDLICH fort geführt werden. ABER, wie gesagt, ich beschränke mich auf MEINE eigenen, assoziativen Stern-Stunden und Filmhelden.

Somit tritt urplötzlich Paul Newman ins Blickfeld. Mit meinen zwei Lieblings-Filmen „Die Hölle ist in mir – Somebody up there likes me“ (1956) und „Der Unbeugsame – Cool hand Luke“ (1967) hat ER schon recht früh, zwei zeitlose Alterswerke, die ihn für mich, auf ewig, bereits in seiner Jugend einfroren.

Dann gibt es noch viele, die zu nennen, deren Auftritt bemerkenswert sein sollte. So hat Ernest Borgnine, in „Another Harvest Moon“ (2009) einen zwar ziemlich unbekannten, aber dennoch Oscar reifen Film, über einen Demenz-Kranken dargestellt.

James Stewart fällt mir noch ein. In unzähligen Western, ist er ebenso wie Gary Cooper, Henry Fonda oder eben auch Charles Bronson bekannt geworden. Im Film „Der Mann vom großen Fluss – Shenandoah“ (1965) spielt er einen Familienvater, der seinen Sohn aus den Klauen des Sezessionskrieges befreien will. Und in der Komödie „Mr Hobbs macht Ferien“ (1962) zeigt er sich in seiner Rolle konfrontiert mit den Tücken eines Großvaters.

Am Ende sei noch Robert de Niro erwähnt. Kürzlich hatte er seinen Auftritt im Film „Man lernt nie aus“ (2015). Hier spielt er, bereits als Rentner, einen Praktikant, in einer Internet-Firma.

Ja, Alterswerke, Filme und Hollywood-Helden. Leider gibt es die tolle Situation nicht wirklich, so wie im Kult-Klassiker „Und täglich grüsst das Murmeltier“ (1993 ) mit Bill Murray. Ein Tag, der sich immer und immer wieder wiederholt.

Nein, denn auf einer DVD, ja da lässt sich ein geliebter Film ja letztlich doch immer und immer wieder wiederholen. Dort sieht man seine Helden, auch wenn sie dann gestorben sind, doch immer und immer wieder aufs Neue. 🙂

Bleibt ein Lächeln (Smile) mit dem ein Anderer, nämlich Charlie Chaplin für immer und ewig unvergessen bleiben wird. 🙂

Er, Charles Bronson, James Stewart, Paul Newman, und alle anderen Film-Helden, sind auf ewig in meinem Herzen. – Danke, dass IHR meine Kindheit, meine Jugend, und auch jetzt noch im Alter meine Lebens-Augenblicke verzaubert habt!… 🙂

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