Nun, als ambitionierter Rotwein-Liebhaber, der Beaujolais, der Bordeaux oder einen Merlot aus Frankreich mag, konnte ich nicht umhin endlich auch einmal diesen überall in der Werbung angepriesenen Rotwein aus deutschen Landen zu probieren. Ich mag diesen Moderator. Ich hatte auf einer Weihnachtsfeier schon seinen Weißwein gekostet. Und nun wollte ich also auch das Pendant, nämlich den Roten, probieren.

Das Erste was mich dann stutzig machte, war: der Schraub-Verschluss! – Mag man diesen bei Weiß-Weinen noch hinnehmen. Wie gesagt, er schmeckte mir ja recht süffig fein! – Aber konnte der Rote, statt mit Korken, bei mir und meinem Geschmack, dann hier ebenso erfolgreich sein?

Zugegeben – nach den Ersten Schlückchen, fand ich ihn recht … akzeptabel. – Was mich aber letztlich zu dem Entschluss veranlasste, diesen NIE mehr zu kaufen, war Folgendes:

Beim Abschrauben des Verschlusses hatte ich etwas in der Hand, was mir fast sogleich gründlich den Appetit verschlug. Es war der Verschluss inklusive seiner Hals-Umrandung!

sry, ich bekomme leider dieses Foto nicht integriert – hoffentlich kann es sich dennoch jeder vorstellen! …

Die Gedanken, die mir dann später kamen, liefen in Richtung des Themas „Sicherheit“. – Als ich nämlich so einfach diese Flasche ÖFFNEN (heißt: ebenfalls für Jeden unbemerkt, auch wieder VERSCHLIESSEN konnte), blieb mir dieser erste Schluck des „Gourmet-Weines“ dann doch fast „im Halse stecken“.

Im Prinzip wäre es ja ein Leichtes für jeden Abfüller bzw. für jeden „Erpresser“ von ALDI, in diese Flasche irgendetwas anderes einzufüllen OHNE dass es bemerkt würde. …

Hm! … – dachte ich mir dann. – Es geht eben doch nichts über (m)einen Rotwein mit Korken. Denn, wie sagt man: In Vino veritas! – Im Wein liegt die Wahrheit! – Und DAS soll doch, bitte schön, so bleiben! – Also geht mir weg, mit Schraubverschlüssen! – Bäh! … sage ich da nur! ….  😮

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