Zaubergeschichten von Palabros de Cologne

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Stille Nacht, heilige Nacht!?

Stille Nacht, heilige Nacht!?… 😮
Wenn MUSIK zur RUHESTÖRUNG verkommt!  🙁

Gelegenheiten zum Feiern gibt es in Köln immer. Und wo sie fehlen, werden sie erfunden bzw. NEU ins Leben gerufen. – Wer also hier NUR zur Miete wohnt, …    weiterlesen

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1 Kommentar

  1. Rilke, Rainer Maria (1875-1926)

    Herbsttag
    Herr: Es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
    Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren
    und auf den Fluren laß die Winde los.

    Befiehl den letzten Früchten voll zu sein
    gib Ihnen noch zwei südlichere Tage
    dränge sie zur Vollendung hin und jage
    die letzte Süße in den schweren Wein.

    Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr
    wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
    wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
    und wird auf den Alleen hin und her
    unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
    —————————————————–
    Doch lebt der einsam Wandelnde am Rhein
    in einer Stadt, die als Colonia bekannt,
    hat er nie triste Einsamkeit gekannt,
    denn dort kennt man des Lebens heiteres Sein.

    Jedoch ist Spass und Freude überall,
    wie die Musik, mit viel Geräusch verbunden.
    Jeder muss für sich selbst erkunden,
    was wichtig ist: die Freud‘ oder der Schall

    Wenn gar der Lärm die Nachbarschaft vergällt,
    die Polizei im Hause Ordnung schaffen muss,
    wenn weiterhin im Hause herrscht Verdruss,
    dann ist dahin die heile Lebenswelt.

    In Kölle heiß‘ et : Jeck loss Jeck elans!
    Stell dich nit aan und drink doch eene mit.
    Kumm doch erin zu uns – die ahl Frau Schmitt
    is och schun do, jenau wie Pützens Hans.
    Wat willste han – e Kölsch oder e Bit.
    ************************************************

    LG Anne

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